Brutto-Netto-Rechner Österreich 2026
Lohnsteuertarif 2026 nach der automatischen Inflationsanpassung, Sozialversicherung 18,07 % (Wien seit 2026: 18,32 %) und das 13. und 14. Gehalt mit der begünstigten 6-%-Besteuerung. Unsere Engine reproduziert den offiziellen BMF-Rechner auf wenige Cent genau.
| Brutto | Netto | |
|---|---|---|
| Normaler Monat (12x) | € 3.500,00 | € 2.460,83 |
| 13. Gehalt (Urlaubsgeld) | € 3.500,00 | € 2.765,60 |
| 14. Gehalt (Weihnachtsgeld) | € 3.500,00 | € 2.728,40 |
| Jahr gesamt (SV € 8.784, Lohnsteuer € 5.192) | € 49.000 | € 35.024 |
| Netto / Jahr gesamt | € 35.024 | |
- Sozialversicherung 18,07 % laufend, 17,07 % auf das 13./14. Gehalt, jeweils bis zur Hoechstbeitragsgrundlage.
- 13. und 14. Gehalt nach Abzug von 620 € Freibetrag mit 6 % besteuert (Jahressechstel).
Netto auf einen Blick (2026, ohne Wien-Zuschlag)
| Brutto/Monat | Netto/Monat | Netto/Jahr (14 Bezüge) |
|---|---|---|
| € 2.000 | € 1.627,26 | € 22.793 |
| € 2.500 | € 1.903,95 | € 26.827 |
| € 3.000 | € 2.174,08 | € 30.803 |
| € 3.500 | € 2.460,83 | € 35.024 |
| € 4.500 | € 2.970,58 | € 42.700 |
| € 6.000 | € 3.707,95 | € 53.887 |
Warum das 13. und 14. Gehalt mehr Netto bringt
Urlaubs- und Weihnachtsgeld werden innerhalb des Jahressechstels nach Abzug von 620 € Freibetrag mit nur 6 % Lohnsteuer besteuert, und es fällt die reduzierte SV von höchstens 17,07 % an, ohne Arbeiterkammer- und Wohnbauförderungsbeitrag. Deshalb ist das Netto in den Monaten der Sonderzahlungen spürbar höher als im normalen Monat (Urlaubszuschuss meist im Juni oder Juli, Weihnachtsremuneration im November oder Dezember, je nach Kollektivvertrag). Details im Ratgeber zum 13./14. Gehalt.
Was 2026 neu ist
Die Tarifgrenzen stiegen durch die Inflationsanpassung um zwei Drittel der Teuerung von 2,6 % um 1,73 % (die unteren fünf Stufen), die Höchstbeitragsgrundlage sprang auf 6.930 € im Monat, und Wien hob den Wohnbauförderungsbeitrag auf 0,75 % an, weshalb Wiener Angestellte seit Jänner 18,32 % SV zahlen. Alle Parameter mit Quellen auf der Methodik-Seite.
Häufige Fragen
Was rechnet dieser Rechner genau?
Angestellte mit 14 Bezügen, Steuerjahr 2026: SV laufend und auf Sonderzahlungen (inklusive der AV-Staffel bei niedrigen Einkünften und beider Höchstbeitragsgrundlagen), Lohnsteuertarif mit Verkehrsabsetzbetrag und die Sechstelbegünstigung. Ohne Pendlerpauschale, Kinder und Sachbezüge.
Stimmen die Zahlen mit dem BMF-Rechner überein?
Ja. Unsere automatischen Tests prüfen vor jedem Deployment sechs Fixturen aus dem offiziellen BMF-Brutto-Netto-Rechner (2.500 bis 8.000 €, inklusive Wien) auf wenige Cent genau.
Gilt der Rechner auch für Arbeiter?
Ja. Die SV-Sätze von Arbeitern und Angestellten sind seit 2016 einheitlich, die Ergebnisse gelten daher für beide Gruppen.
Ab wann zahlt man in Österreich Lohnsteuer 2026?
Die Steuerfreigrenze liegt 2026 bei 13.539 Euro im Jahr. Bis zu diesem Betrag fällt keine Lohnsteuer an, was einem Monatsbrutto von rund 967 Euro bei 14 Bezügen entspricht. Der erste steuerpflichtige Tarif von 20 Prozent gilt zwischen 13.539 und 21.992 Euro. Durch die automatische Inflationsanpassung stiegen alle fünf unteren Tarifstufen 2026 um 1,73 Prozent.
Gibt es in Österreich einen gesetzlichen Mindestlohn?
Nein. Österreich kennt keinen einheitlichen gesetzlichen Mindestlohn. Die Mindestentgelte sind in den jeweiligen Kollektivverträgen geregelt, die je nach Branche und Region unterschiedlich sind. Die Sozialpartner haben sich darauf geeinigt, alle Kollektivvertragsmindestlöhne auf mindestens 2.000 Euro brutto monatlich anzuheben; viele Branchen liegen bereits über diesem Wert.
Quellen: BMF, ÖGK, WKO (Stand 2026). Kontrollrechner: der offizielle BMF-Brutto-Netto-Rechner.