Mindestlohn

Der gesetzliche Mindestlohn beträgt 2026 in Deutschland 13,90 Euro pro Stunde brutto; ab 2027 steigt er auf 14,60 Euro.

Der gesetzliche Mindestlohn wurde in Deutschland 2015 eingeführt und wird von der Mindestlohnkommission regelmäßig angepasst. 2026 beträgt er 13,90 Euro brutto pro Stunde. Für 2027 ist eine Erhöhung auf 14,60 Euro geplant.

Der Mindestlohn gilt für alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Deutschland, unabhängig von Branche, Betriebsgröße oder Nationalität. Ausnahmen gelten für Auszubildende (eigene Ausbildungsvergütungen), Personen unter 18 Jahren ohne abgeschlossene Berufsausbildung, Langzeitarbeitslose in den ersten sechs Monaten und Pflichtpraktika.

Der Mindestlohn definiert auch indirekt die Obergrenze für Minijobs (Geringfügigkeitsgrenze): 10 Stunden pro Woche mal 4 Wochen mal Mindestlohn = maximale Monatsvergütung eines Minijobs. Bei 13,90 Euro sind das 556 Euro.

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Häufige Fragen

Wie hoch ist der Mindestlohn 2026?

13,90 Euro brutto pro Stunde. Das entspricht einem Monatsbrutto von rund 2.409 Euro bei einer 40-Stunden-Woche (173 Stunden im Monat).

Gilt der Mindestlohn auch für Minijobs?

Ja. Auch Minijobber haben Anspruch auf den gesetzlichen Mindestlohn. Weil der Mindestlohn die Basis für die Minijob-Grenze bildet (maximal 40 Stunden pro Monat), ergibt sich die aktuelle Obergrenze von 556 Euro.

Gibt es in bestimmten Branchen höhere Mindestlöhne?

Ja. In vielen Branchen gelten nach dem Arbeitnehmer-Entsendegesetz höhere Mindestlöhne: z. B. im Baugewerbe, in der Pflege, im Elektrohandwerk und in der Gebäudereinigung. Diese liegen teilweise deutlich über dem allgemeinen Mindestlohn.

Stand: 2026-11-04. Allgemeine Information, keine Steuerberatung. Alle Beträge für das Steuerjahr 2026 in Deutschland.

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